Die Leute haben wirklich ein „Wow-Gefühl
Auf einen Kaffee mit Emile
vom Campingplatz Gorishoekse Hoeve
Warum hast du mit Glamping angefangen? Diese Frage haben wir vier verschiedenen Campingplatzbesitzern gestellt, die alle unterschiedliche Arten von Mietunterkünften haben. Von kleinen, gemütlichen Atmosphärenzelten bis hin zu großen, luxuriösen Glampingzelten für die ganze Familie erzählen vier Campingplatzbesitzer, was sie zum Glamping motiviert und wie sie es bisher erlebt haben.
In dieser Geschichte hören wir von Emile Hirdes, von Gorishoekse Hoeve in Scherpenisse, Zeeland:
Emile, warum hast du mit Mietobjekten angefangen?
Als wir den Campingplatz eröffneten, gab es eigentlich nur Dauerstellplätze. Wir wussten sofort, dass wir mehr Abwechslung auf dem Platz haben wollten. Wir wollten auch eine neue Art von Gästen ansprechen, und das war durch die Vermietung von Stellplätzen möglich. Das eröffnete uns die Möglichkeit, eine größere Vielfalt an Gästen auf dem Campingplatz zu haben, und seither hat sich viel verändert.
Wie hast du den Vorbereitungsprozess erlebt?
Wir hatten noch ein paar alte Wohnmobile übrig, die wir vermietet haben, aber sonst haben wir darin so gut wie nichts gemacht. Und dann haben wir einfach losgelegt. Dann haben wir zuerst ein Ferienhaus gebaut, um etwas anderes im Park zu haben als nur Wohnwagen. Schließlich finden wir, dass Vielfalt sehr wichtig ist. Dieses Cottage wurde so gut vermietet, dass wir ein zweites gebaut haben, und jetzt haben wir 25 verschiedene Mietobjekte im Angebot. Wir haben uns einfach darauf gestürzt. Das war wirklich Pionierarbeit für uns, aber daraus lernt man eine Menge.
Untertitel (Niederländisch und Englisch) im Menü verfügbar!
Und wie sind die bisherigen Erfahrungen mit Zeltverleihern?
Ja, eigentlich ganz gut. Früher hatten die Leute manchmal Bedenken, bei schlechtem Wetter in einem Zelt zu übernachten. Aber heute sind sie alle so luxuriös und komfortabel eingerichtet, dass sie auch bei schlechtem Wetter einen schönen Aufenthalt haben. Feste Betten, eine feste Küche, eine Dusche, alles ist dabei. Und letztlich ist es genau diese Erfahrung, die ein Zelt zu etwas Besonderem macht. Das gefällt den Leuten, und vor allem der Komfort, den sie damit haben, und wie so ein Zelt in Wirklichkeit aussieht und nicht wie das Bild auf der Website, erstaunt die Gäste immer noch.
Jedes Zelt ist anders dekoriert. Das ist etwas ganz Besonderes. Warum hast du das gewählt?
Ich muss ehrlich sagen, dass die Einrichtung das Ding meiner Frau ist, haha. Ich übernehme dann eher den ausführenden Part. Aber die Idee ist, dass wir nicht auf Standard setzen. Du wirst also auch nicht sehen, dass wir unsere Unterkünfte gleich einrichten. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, das zu tun. Selbst im Big Oaks haben wir zum Beispiel nicht alle Fenster auf der gleichen Seite. Deshalb spielen wir gerne mit dem Format, denn dann kommt ein weiteres neues Produkt zum Vorschein. Bei wiederholten Reservierungen merkst du zum Beispiel auch, dass die Leute gezielt nach dem Zelt fragen, in dem sie das letzte Mal übernachtet haben.
Schön zu hören! Hast du Tipps für andere Campingplatzbesitzer, die du beachten solltest?
Ja, auf jeden Fall. Stell sicher, dass du wirklich gut recherchierst.
Wir haben von keinen Vermietungen zu Vermietungen gewechselt. Aber es ist wirklich ein einzigartiges Geschäft. Außerdem solltest du deine Gäste deutlich darauf hinweisen, dass sie in Zelten übernachten. Ich sage immer, dass es letztlich nur eine Form des Campings ist. Nenne dabei auch die Vorteile eines Aufenthalts in einem solchen Zelt. Ja, tagsüber kann es ziemlich heiß sein, aber nachts ist es einfach schön kühl. Und natürlich ist es auch eine sehr breite Jahreszeit, die du nutzen kannst, egal ob gutes oder schlechtes Wetter.